dezent digital. EN Gespräch starten

Mit KI arbeiten. Als Team.

Baden AG · Deutschschweiz

Einzelne sind schneller. Das Team noch nicht.

Wir helfen Ihrem Team, die Möglichkeiten von KI, Sprachmodellen und Agenten zu verstehen und in der täglichen Arbeit zu nutzen.

Dafür klären wir mit Ihnen, welche Arbeit Agenten übernehmen können, wie Ergebnisse geprüft werden und wo Menschen entscheiden. Wir arbeiten selbst so – und setzen es mit Ihrem Team um: in Softwareentwicklung, IT-Betrieb und Geschäftsprozessen.

Gespräch starten

15 Minuten · unverbindlich · kostenlos

Wie das konkret aussieht

Softwareentwicklung · Infrastruktur & Betrieb · Geschäftsprozesse

01 / Kommt Ihnen das bekannt vor?

Die KI-Werkzeuge sind da, doch gute Ideen bleiben im Tagesgeschäft liegen.

Ihre Leute erzeugen mehr, aber verbringen weiter viel Zeit mit Suchen, Abstimmen und Prüfen.

Was Einzelne gelernt haben, wird noch nicht zur gemeinsamen Arbeitsweise.

02 / Wie daraus Praxis wird

Vom Auftrag zur
geprüften Anwendung.

Manchmal beginnt eine Verbesserung mit einer Frage, die lange liegen geblieben ist. KI kann helfen, die passende Software mit weniger Aufwand zu bauen. Oder sie übernimmt selbst Aufgaben im laufenden Prozess. Beim Hallenbildschirm unten hilft sie beim Bauen; die fertige Anzeige kommt ohne Sprachmodell aus.

Bisher: auf den Bericht warten.

Die Schichtleitung erfährt erst am Freitag, welche Aufträge in Verzug sind. Die Informationen liegen im ERP, stehen im Alltag aber nicht rechtzeitig zur Verfügung.

Neue Arbeitsweise: mit Agenten bauen.

Ein klarer Auftrag führt die Entwicklung einer gezielten Anzeige. Agenten unterstützen bei Code und Tests; Menschen klären Daten, Verhalten und Abnahme. Die fertige Anzeige braucht dafür selbst kein Sprachmodell.

Ziel: früher entscheiden können.

Die Schichtleitung soll morgens mit einer aktuellen Übersicht beginnen. Der Nutzen liegt in der früheren Reaktion auf Rückstände – nicht in der Menge des erzeugten Codes.

Aus einem realen Vorhaben abgeleitet: Namen und Zahlen sind geändert, der Auftrag ist für diese Darstellung um Prüfkriterien ergänzt. Im Mittelpunkt stehen die Arbeitsweise und die Erkenntnisse daraus.

Der Auftrag dahinter Lieferrückstand auf dem Hallenbildschirm

Die Schichtleitung sieht den Verzug am Morgen, nicht erst am Freitag.

Was soll besser werden
Die Schichtleitung sieht heute erst am Freitag, welche Aufträge in Verzug sind. Sie soll es jeden Morgen um sechs sehen, ohne jemanden zu fragen.
Woran merkt man es
Der Bildschirm zeigt offene überfällige Aufträge und solche mit Liefertermin in den nächsten fünf Arbeitstagen, überfällige zuerst. Aufträge ohne Liefertermin werden gesondert ausgewiesen. Daten und Zählungen stimmen mit dem ERP überein. Ist die Abfrage fehlgeschlagen, zeigt die Anzeige dies deutlich und gibt alte Daten nicht als aktuell aus.
Was nicht dazugehört
Keine Ursachenanalyse, keine Benachrichtigungen, kein zweiter Bildschirm für die Geschäftsleitung. Das kommt später oder nie.
Was der Entwicklungsagent darf
Freigegebene ERP-Daten lesend auswerten, Code und Tests im abgegrenzten Projekt bearbeiten und Tests in der Testumgebung ausführen. ERP-Schreibzugriff und Rechteänderungen sind ausgeschlossen. Die Auslieferung wird separat freigegeben.
Wie wir prüfen
Ausgewählte Aufträge werden mit dem ERP abgeglichen. Tests decken überfällige, bald fällige und terminlose Aufträge sowie den ERP-Ausfall ab. Die Schichtleitung erprobt die Anzeige zunächst parallel zum bestehenden Bericht. Die Ablösung folgt erst nach der fachlichen Abnahme.
Was wir daraus gelernt haben
Der Liefertermin im ERP war bei einem Drittel der Aufträge nicht gepflegt. Das war das eigentliche Problem, nicht der Bildschirm. Die Beschreibung bekam einen Absatz dazu, der Bildschirm eine Zeile «Termin fehlt».

Das Entscheidende an diesem Beispiel ist der Moment, in dem die Daten unserer Idee widersprechen. Dann hören wir genauer hin und ändern den Auftrag. Die Arbeit zeigt uns, was noch fehlt.

# specs/hallenbildschirm-lieferrueckstand.md
intent: Schichtleitung sieht Verzug um 06:00, ohne nachzufragen.
acceptance:
  - Offene überfällige Aufträge + Fälligkeit in den nächsten 5 Arbeitstagen
  - Überfällige zuerst; fehlende Liefertermine separat ausweisen
  - Daten und Zählungen stimmen mit ERP überein
  - ERP timeout → klarer Fehlerstatus; alte Daten nie als aktuell anzeigen
out_of_scope:
  - Ursachenanalyse, Notifications, zweiter Screen für GL
development_agent:
  read: [project_docs, approved_erp_orders]
  write: [workspace_code, workspace_tests]
  execute: [tests_in_isolated_environment]
  deny: [erp_write, change_acl, send_messages, production_deploy]
release:
  requires: [technical_checks, domain_acceptance, human_approval]
evals:
  - domain: overdue, due_soon, missing_due_date, count_matches_erp
  - failure: erp_unavailable → explicit_error_status
  - hand_check: ausgewählte Aufträge mit ERP abgleichen
  - rollout: Parallelbetrieb, dann fachliche Abnahme
learning:
  - 1/3 Liefertermine ungepflegt → Spec += «Termin fehlt»
  • Softwareentwicklung

    KI hilft beim Bauen. Individuelle Anwendungen und Änderungen können mit weniger Umsetzungsaufwand machbar werden. Wir klären mit Ihrem Team, welche davon den grössten Nutzen haben, und begleiten die Umsetzung bis zur Abnahme.

  • Geschäftsprozesse

    KI arbeitet im Ablauf. Ein Agent kann Anfragen mit Kundenhistorie und passendem Wissen zusammenführen. Der Support beginnt mit einem vorbereiteten Fall und konzentriert sich auf Einordnung und Lösung.

  • Infrastruktur & Betrieb

    KI unterstützt Entscheidungen und Aktionen. Ein Agent kann Logs, Änderungen und Betriebswissen zu einer begründeten Einschätzung verbinden. Automatische Eingriffe setzen passende Rechte, ausreichende Prüfungen und einen sicheren Fehler- oder Rückweg voraus.

Wie die Prüfung mit der Umsetzung Schritt hält

Wenn mehr Änderungen entstehen, braucht die Prüfung passende Nachweise. Wir halten Änderungen überschaubar und kombinieren:

  • Tests für Formate, Regeln, Schnittstellen und das, was schon funktionierte.
  • Fachliche Prüffälle aus dem Alltag, einschliesslich unklarer Eingaben und erwarteter Fehlerfälle.
  • Gezielte Reviews für Architektur, Verhalten und Sicherheit. Umfang und Tiefe richten sich nach Risiko und bestehenden Vorgaben.
  • Im Betrieb werden Korrekturen zu neuen Tests.

Die Selbsteinschätzung des Agenten reicht als Nachweis nicht aus. Für klar begrenzte Änderungen kann eine automatische Freigabe sinnvoll sein – wenn unabhängig geprüfte Kriterien, Berechtigungen und Fehlerbehandlung das tragen.

Wer trägt welche Verantwortung?

Keine vier neuen Stellen. In einem kleinen Team macht eine Person oft zwei davon.

Auftrag
Fach und IT schreiben auf, was besser werden soll. Und was nicht.
Umsetzung
Das Team verantwortet Architektur und Integration. Agenten übernehmen Aufgaben innerhalb technisch durchgesetzter Zugriffs- und Ausführungsgrenzen.
Freigabe
Benannte Verantwortliche beurteilen die Nachweise. Für automatische Freigaben legen sie vorab Kriterien und Grenzen fest; kritische Änderungen werden gezielt geprüft.
Betrieb
Jemand schaut nach Fehlern, hält die Tests aktuell und entscheidet, wenn sich am Ablauf etwas ändert.

Werkstatt / Nerdmodus

Dasselbe,
für Entwickler.

Oben der Auftrag in Klartext. Hier, wie das in einem Repo und in der CI landet.

Nachweise statt pauschaler Freigaben

  • CI: Format, Schema, bestehende Tests, erlaubte Pfade
  • Fachlich bestätigte Prüffälle; Tests des erzeugenden Agenten sind kein unabhängiger Beleg
  • Reviews nach Risiko und Änderungstyp; rote Pflichtprüfungen stoppen die Freigabe
  • Bei Fehlern: relevante Eingaben, Kontext, Tool-Calls, Ergebnisse und Systemzustand nachvollziehen – unter Beachtung sensibler Daten

Was im Repo liegt

  • spec.md — Ziel, Grenzen, Abnahme und Verweise auf die gültigen Wissensquellen
  • evals/ — Prüffälle mit erwarteten Ergebnissen und definierten Freigabekriterien
  • policy — erlaubte Zugriffe und Aktionen, durchgesetzt über Laufzeit und Berechtigungen; Geheimnisse separat verwaltet
  • learnings — Erkenntnisse verändern Auftrag, Tests oder die zuständige Wissensquelle; Wissen aus Wiki, Tickets und Repo bleibt verknüpft

Womit wir selbst arbeiten

Wir arbeiten mit agentengestützten Entwicklungsumgebungen, angebundenen Wissensquellen und automatisierten Prüfungen. Ob Modelle und Werkzeuge in der Cloud, im eigenen Betrieb oder kombiniert laufen, hängt von Daten, Rechten, Leistungsfähigkeit und Betriebsaufwand ab. Vorhandene Komponenten nutzen wir weiter, wo sie passen.

Aufteilung im Team

Die Aufgabenverteilung folgt den Fähigkeiten von Menschen und Agenten:

  • Menschen vereinbaren Nutzen und Grenzen, Agenten bearbeiten begrenzte Aufgaben, das Team beurteilt die Ergebnisse
  • Prüfung und Freigabe passen zum Risiko; Erkenntnisse aus dem Betrieb verbessern Auftrag, Kontext und Tests

03 / Wie wir mit Ihnen arbeiten

Wir entwickeln mit
Ihrem Team.

Eine gute Idee ist am Anfang oft noch unscharf. Wir nehmen uns die Zeit, sie mit den Leuten zu verstehen, die damit arbeiten werden. Und bleiben nah genug dran, um sie gemeinsam umzusetzen.

  1. Zuerst zuhören.

    Wir hören Fachbereich, IT und Lieferanten zu. Was möchten die Menschen erreichen? Was wissen sie, das in keinem Ticket steht? Wo geht Zeit durch Übergaben, Abhängigkeiten oder fehlendes Wissen verloren? Wir verbinden diese Erfahrung mit den Möglichkeiten von KI und finden den Punkt, an dem sich etwas verbessern lässt.

  2. Raum zum Ausprobieren schaffen.

    Wir nehmen eine überschaubare Aufgabe und klären Ziel, Grenzen und Prüfung. In einer sicheren Umgebung finden wir heraus, was Menschen und Agenten gemeinsam können, das keinem allein leichtfällt. Dann bauen wir mit Ihrem Team den nächsten brauchbaren Schritt – bis hinein in Code und Schnittstellen.

  3. Die Arbeit sprechen lassen.

    Im Alltag zeigt sich, was trägt. Wir schauen gemeinsam auf Ergebnis, Aufwand und die Stellen, an denen es noch klemmt. Wir vereinfachen, verbessern oder lassen etwas wieder fallen. Mit jeder Runde wächst auch das Urteil des Teams darüber, wo KI wirklich hilft.

04 / Einstieg

Mit einem konkreten
Vorhaben starten.

Sie müssen noch keinen fertigen Anwendungsfall mitbringen. Eine Idee, ein wiederkehrendes Ärgernis oder eine Aufgabe, für die nie Zeit ist, reicht als Anfang. Gemeinsam machen wir daraus ein überschaubares Vorhaben mit einem klaren Ergebnis.

Typischer Rahmen: 6–8 Wochen · Umfang, Voraussetzungen und Abnahme vorab vereinbart

Etwas, das im Alltag hilft.

Die vereinbarte Lösung ist umgesetzt und mit realistischen Fällen geprüft. Voraussetzungen für den Betrieb und verbleibende Grenzen sind dokumentiert.

Sie können entscheiden.

Sie sehen, was neu möglich ist und wie sich Aufwand, Qualität und Nacharbeit verändern. Darauf lässt sich entscheiden: erweitern, anpassen oder beenden.

Ihr Team kann weitermachen.

Aufträge, Tests, Zugriffsregeln und Wissen bleiben bei Ihnen. Ebenso wichtig: Ihr Team hat gelernt, selbst gute Fragen zu stellen, Ergebnisse zu prüfen und den nächsten Schritt zu gestalten. Wer den Ablauf betreut, ist geklärt.

Ein konkretes Problem, Beteiligte aus Fachbereich und IT und ein paar Beispiele sind ein guter Anfang. Die passende Anwendung und die nötigen Voraussetzungen klären wir gemeinsam.

Einen Einstieg besprechen
Wenn Sie längerfristige Begleitung oder eine Zweitmeinung brauchen

Laufend dabei: ein bis zwei Tage pro Woche, zuerst drei Monate. Ziele, Prioritäten, Lieferanten, Umsetzung — an einem Tisch, nah am Code.

Ein Vorhaben: neue Schnittstelle, etwas in der Halle, ein altes System das weg soll. Vom Auftrag bis zur Abnahme. Aufwand vorher.

Zweitmeinung: Wir prüfen eine Offerte, Systemwahl oder einen Vorschlag aus dem Team. Sie erhalten eine begründete Einschätzung zu Nutzen, Risiken und Alternativen. Schriftlich und im Gespräch, zu einem vorab vereinbarten Preis.

05 / Über dezent digital

Wir arbeiten selbst
mit Agenten.

Wir bauen Software, die Menschen die Arbeit erleichtert.

dezent digital arbeitet von Baden aus mit Betrieben in der Deutschschweiz. Wir verbinden KI-Kompetenz mit Erfahrung in Softwareentwicklung, Infrastruktur und den Abläufen zwischen Menschen und Geschäftssystemen.

Seit 2024 schreiben bei uns Agenten den Grossteil des Codes. Wir probieren aus, prüfen, verwerfen und lernen weiter. Diese eigene Praxis prägt auch die Fragen, die wir mit Ihrem Team angehen.

Wir müssen nicht die ganze Zukunft vorhersagen, um einen guten nächsten Schritt zu finden. Uns interessiert, wie Menschen mit diesen neuen Werkzeugen mehr von dem verwirklichen können, was ihnen wichtig ist.

Vielleicht beginnt es mit «Was wäre, wenn …?»

Was sollte Ihr Team
künftig können?

Erzählen Sie uns, was Sie gern möglich machen würden. Oder was Ihre Leute jeden Tag unnötig aufhält. Wir hören zu und suchen mit Ihnen einen guten Anfang.

Gespräch starten

15 Minuten · unverbindlich · kostenlos